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BZ-Artikel vom 13.3.2006

Film Łber die Schattenparker


Sie bezeichnen sich selbst als das „bŲse Unbekannte in Freiburg“. Denn so fŁhlen sie sich von vielen BŁrgerinnen und BŁrgern wahrgenommen. Und so ist auch der Film untertitelt, den die Wagenburggruppe „Schattenparker“ in den nšchsten Wochen an mehreren Orten vorfŁhrt, um ihr Anliegen einer breiteren BevŲlkerungsschicht nahe zu bringen.

Den Film hat die Alternativfilmgruppe Cinerebelde in den vergangenen Monaten gedreht, seitdem die Wagenburgler auf der Suche nach einem neuen Standort sind. Am Freitag war Premiere im Theater im Marienbad. Immer wieder die gleiche Szene : Hunderte von Polizisten, die den Fahnenmastplatz im Vauban umzingeln, um die Fahrzeuge der „Schattenparker“ zu beschlagnahmen. DŁstere Musik untermalt die Szene.

Es folgen Demos, Vermittlungsversuche. Einige Stadtršte und Freiburger BŁrger setzen sich fŁr die Wagenburgler ein. Doch die Fahrzeuge bleiben unter Verschluss. Stattdessen : Ein Keller im Stadtteil Vauban, in dem die „Schattenparker“ mehrere Wochen wohnen.

Der Film ist aber mehr als eine Zusammenfassung der Ereignisse. Er gewšhrt den Blick hinter die Kulissen - mit Witz und Selbstironie. ¬„Wir haben auch Deodorants“, sagt ein „Schattenparker“, der sein rollendes Zuhause vorstellt, „nicht alle, aber die meisten.“

Leben im Bauwagen : Dem Zuschauer wird klar, dass dies fŁr die „Schattenparker“ eine selbst gewšhlte Wohnform ist. Und die in der Vergangenheit hšufig gescholtenen freilaufenden Hunde wirken wenig bedrohlich, wenn ein kleines Kind auf sie zu rollert, ohne dass etwas passiert.

Der Film zeigt auch, wie Wagenburgleben in anderen Stšdten stattfindet. So bekommt „das bŲse Unbekannte“ im Film ein Gesicht.

bbe








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