| Schattenparker e. V. > Presse > SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG MIT DER KTS nach dem Brandanschlag |
Schattenparker-Pressemitteilung vom 15.09.2009
Der Anschlag auf die KTS trifft alle emanzipatorischen Kräfte dieser Stadt. Freiburgs gut organisierte Antifa verhindert seit Jahren, dass Neonazis hier Fuß fassen können. Es steht außer Zweifel, dass nicht die Behörden sondern antifaschistische Strukturen die Bombenpläne einiger militanter Neonazis verhindern konnten. Zusätzlich zur offensichtlichen Blindheit der regionalen Behörden in Bezug auf neonazistische Umtriebe, wird stattdessen der linksalternativen Szene Militanz angedichtet. Irgendwie müssen ja die die Kosten für Polizeieinsätze, Häuserräumungen und Bespitzelungen gerechtfertigt werden. Es ist das alte Spiel der deutschen Demokratien.
Während linke Zusammenhänge überwacht, kriminalisiert und verfolgt werden, sind Justiz, Polizei und ein großer teil der Bevölkerung auf dem rechten Auge blind. 800 uniformierte Beamte räumen eine Wagenburg, aber faschistische Bombenbastler müssen von der regionalen Antifa aufgedeckt werden.
Trotz der Verhinderung weit schlimmerer Anschläge hat sich das Potential militanter Faschisten nun (09.09.2009) in einem Brandanschlag auf die KTS offenbart. Unsere Antwort darauf muss konsequent und solidarisch sein.
Die KTS ist mehr als nur ein Raum zum Feiern, die KTS ist ein Zeichen für selbstorganisierten Schutzraum für neue Ideen, alternatives Leben und emanzipatorische Politik. Wir als Schattenparker solidarisieren uns mit der KTS und allen dort organisierten Menschen.
Kampf der organisierten Rechten ! Nie wieder Faschismus !
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